Ich besitze seit am 27.04.1999 ein fast 375 Liter große Aquarium mit den Maßen 150 cm x 50 cm x 50 cm. Beleuchtet wird das ganze von zwei Neonröhren mit jeweils 30 Watt von der Fa. Dennerle (Trocal Plant und Trocal Color-Plus).
Ein Dennerle CO.C 400 Innenfilter filtert das Wasser und wird bei Bedarf von mir gereinigt. Alle 21 Tage tausche ich ca. 40 - 50 Prozent des Aquarienwassers gegen neues Wasser aus .
Damit immer ausreichend Kohlendioxid für die Pflanzen zur Verfügung steht, habe ich eine CO2-Düngeanlage von Dennerle installiert, die von einen ph-Controller (ebenfalls Dennerle ph 588) gesteuert wird. Bepflanzt ist das Becken mit einfachen Vallisnerien (Vallisneria spiralis), Tigerlotus (Nymphae lotus var. rubra) und Microsorium windelow. Beheizt wird dieses kleine Aquarium von einem 50 Watt Stabheizer und einem 4 Watt Bodenfluter, der die Aufgabe hat, das Wasser im Bodengrund zu erwärmen und dadurch für einen bessern Nährstofftransport im Bodengrund sorgt. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt ist, daß durch die Durchflutung des Bodengrundes, dieser zu einem biologischen Filter wird.
Der Bodengrund besteht aus einer Schicht Deponit-Mix (Langzeitdünger der Fa. Dennerle) und mit der Bodengrund besteht aus 1 - 2 mm großem (gelbbraun) Kies und ist etwa 9 cm hoch.Wie man an den Nitrat- und Phosphatwerten sehen kann, habe ich keinerlei Probleme mit Algen; das Gegenteil ist eher der Fall, denn die Pflnazen in meinem Aquarium wachsen sehr, sehr schnell, so, daß ich sie jede Woche kürzen (Sumatrafarn und indischer Wasserfreund) bzw. Ableger (Vallisnerien) entfernen muß.
Der Fischbesatz ist recht unterschiedlich (Aquarium ist hoffnungslos überbesetzt):
15 Saugwelse
8 Panzerwelse
50 Guppy (ungenau Zählen)
4 Black Molly
8 Rote und Gelbe Platy
Das Wasser in meinem Aquarium hat beinahe konstant folgende Werte:
Aquarium, wassergefülltes Becken, in der Regel mit Glaswänden, in dem Wasserpflanzen und Wassertiere – insbesondere Fische – gehalten werden. Kleinere Aquarien dienen der Heimtierhaltung, daneben gibt es öffentliche Einrichtungen mit Schaubecken, die oft auch genutzt werden, um die Wasserlebewelt wissenschaftlich zu erforschen.
Heimaquarien lassen sich so gestalten, dass sie die natürliche Umwelt der Fische nachahmen. Wasserpflanzen liefern den von Fischen benötigten Sauerstoff, doch ist meist eine Belüftung erforderlich, um eine ausreichende Sauerstoffversorgung sicherzustellen. Goldfische gedeihen in kaltem Wasser (Kaltwasser-Aquarium), tropische Fische brauchen eine konstante Wassertemperatur von 22 °C oder mehr (Warmwasser-Aquarium mit Heizung). Das Wasser bleibt sauber und frei von Algen, wenn man das Aquarium ausreichend belüftet und zudem Mollusken hält. Eine Schicht aus Sand oder Steinchen am Boden des Beckens verankert die Wurzeln von Wasserpflanzen wie der Wasserschraube (Vallisneria spiralis) und trägt dazu bei, Abfälle abzubauen. Damit die Wasserpflanzen gedeihen, muß ein Aquarium ausreichend beleuchtet sein. Zum Schutz gegen Staub und Verdunstung wird das Aquarium mit einer Glasplatte abgedeckt. Etwa ein Drittel des Wassers sollte regelmäßig erneuert werden. Heimaquarien gibt es heute in beachtlichen Größen, dies wurde durch Verbesserungen der Filtersysteme in den achtziger Jahren möglich.
Aquarien gab es bereits im alten Ägypten und im Rom der Antike. Das erste wissenschaftliche und öffentliche Aquarium wurde 1853 im Londoner Zoologischen Garten eingerichtet; schon bald darauf wurde es jedoch wieder geschlossen, und erst 1924 eröffnete man ein neues. Andere große Aquarien entstanden in Europa im englischen Plymouth, in Paris, Nizza, Neapel und Berlin; alle außer dem Berliner Aquarium überlebten den 2. Weltkrieg. Das Marineland in Florida (USA) präsentierte einen völlig neuen Trend der Architektur öffentlicher Aquarien, als es 1938 eröffnet wurde. Große Schauaquarien werden oft am Meer oder an Flüssen erbaut, sie zeichnen sich zumeist durch Außenbecken und eine aquatische Umwelt aus, die von Acrylglasscheiben umgeben ist oder es den Besuchern ermöglicht, Fische und andere Meeresorganismen durch Bullaugen unterhalb der Wasseroberfläche zu beobachten. Viele kommerzielle Aquarien folgen diesem Muster und präsentieren sich als Mischung aus Bildungseinrichtung und Unterhaltung, indem sie auch Tierdressuren vorführen. Gegen derartige Dressuren, aber auch gegen die Aquarienhaltung gefährdeter einheimischer und insbesondere auch tropischer Arten, gibt es immer wieder Proteste von Tier- und Naturschützern